Martin Parr: Massentourismus in der Kunst
Der Brite Martin Parr ist ein weltbekannter und anerkannter Fotograf, der in seinen Bildern die Tücken und Lücken der Urlaubswelt festhält. Diese unkonventioneller Fotografien sorgen bei vielen Touristen für Verständnislosigkeit. Doch der britische Fotograf möchte die Urlauber damit nicht reizen, sondern die Schattenseiten jedes noch so beliebten Urlaubsziels darstellen. Auch sind es die Nachteile des Massentourismus, die für Martin Parr die Kunst in seinen Bildern machen.
Doch die Kunst, die Parr fabriziert und festhält, stößt bei vielen Liebhabern und Experten auf Kritik. Zwar orientiert sich der Fotograf an einem außergewöhnlichen Motiv, dem Massentourismus, und bildet dadurch eine neue Art von lebhafter und naturgetreuer Kunst, doch stoßen diese Abbildungen nicht immer auf Verständnis. Martin Parrs Fotografie ist herrlich ironisch, stellt jede Lücke jedes Urlaubsortes dar, stellt die Art und Weise der Touristen in den verschiedenen Ländern dar und soll dabei nicht einmal provozieren. Viele Museen bereicherten sich bereits an der Kunst des britischen Fotografen und stellten seine Fotos aus.